behaglichkeit


Nicht allein die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit bestimmen die Behaglichkeit in einem Raum.

Auch der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und den raumumschließenden Flächen und die damit verbundenen Strahlungsasymmetrien und Luftbewegungen (Raumluftwalze) tragen dazu bei.

 

Beispiel: Bei einer Temperatur der Wandoberfläche von 18 °C und einer Raumlufttemperatur von 20 °C fühlt sich der Mensch behaglicher als bei einer Wandoberflächentemperatur von 15 °C und einer Raumtemperatur von 24 °C. Das heißt der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Umschließungsflächen soll nicht mehr als 2 °C betragen.

 

In Räumen mit relativ großen Temperaturunterschieden zwischen Wänden und Raumluft kühlt die warme Luft an den Wänden ab, sinkt zu Boden und führt zu einem Kaltluftsee. Diese dauernde Luftbewegung vermittelt den Eindruck, dass „es zieht“ (Raumluftwalze).

 

Deshalb ist auf eine gute Wärmedämmung der Umschließungsflächen Wert zu legen!